Plattenträger hat vorne eine Tasche und hinten eine und einen Cumberbund und das ist es. Nun, das stimmt irgendwie. Crye Precision hat aber anders angefangen und ein extrem flexibles System erfunden, das Adaptive Vest System (AVS)™ nennen, an das wir uns heute annähern wollen. Oben seht ihr den Anfang.

Crye setzt auf Innenarchitektur. Das ist der Harness, der die Grundlage für den AVS ist. Er ist ausgesteift und recht kompliziert genäht. Shock Cord verbindet die zwei Teile, damit lässt sich die Größeneinstellung machen.

Innen ist das Gerüst mit weichem Velcro ausgekleidet. Hier kann man Pads einkletten, damit der AVS ideal sitzt.

Wer Modellbau mag, wird es lieben. Das sind die ganzen Teile und Möglichkeiten zum System.

Also alles mal auflegen und Bauanleitung studieren, damit nichts schief geht.

Wir fangen an mit der optionalen Montage eines Abwurfsystems.

So schauen die Tags auf aus den Säckchen, in denen die Teile von Crye Precision kommen.

Und immer gibt es Optionen. Das ist der zweizeilige Cumberbund zum AVS.

Wir haben uns dann aber für den dreizeiligen entschieden.

Hier wird er montiert. Es gibt inzwischen auch einen flexiblen Cumberbund.

Die Plattentaschen tragen die Platten. Es gibt drei Modelle: Standard (hier zu sehen), MBAV und Swimmer Cut. Alles natürlich auch für US Army Platten optimiert. MBAV passt auch prima zu deutschen SK4 Platten, ist unsere Erfahrung.

Die Vorderseite hat viel Klett, weil da die Bauchlade montiert wird.

Die Schulterriemen sind hier eingeklappt und und in die mittleren Laschen wird der Harness befestigt.

Die Hinterseite glänzt mit MOLLE für Pouches und zwei Zips: Crye hat drei verschiedene Panele, die angezipt werden können. Das macht den AVS so besonders flexibel als großen Bruder des JPC 2.0, mit dem sind Bauchladen und Panele austauschbar.

Und hier das Innen rückwärts. Wer Minimalist ist, kann auch die zwei Plattentaschen zu einem Carrier zusammensetzen.

Basteln macht Spaß, haben wir das schon gesagt? Die rückwärtige Platte wird als erste an den Schulter fixiert.

Das sind die Pads für den Innenraum.

Feiner Klett hält sie am Harness.

Der Harness wird hinter der Vorderplatte eingehängt.

An der Schulter ist ein Verschluss. Praktisch für leichteres Aussteigen. Taugt auch als Schnellabwurf.

Wenn alles zusammen ist, kommt der Cumberbund und schließt vor dem Bauch.

Hier Schulter mit Schnellabwurf. Wenn das hier zu wenig weich ist: es gibt auch noch Schulterpolster für die zarten Jungs unter euch.

Der Schulterpolster hat auch kleine Tunnel an der Seite zum Fixieren von Trinkschlauch oder Funkekabel.

Am Bauch gibt es Auswahlmöglichkeiten: verschiedene Flappen. Links geschlossen, rechts mit MOLLE zum individuell konfigurieren. Neu ist flexibel, das ist grad modern.

Die Flappen werden einfach eingeklettet.

Fertig ist der AVS. Naja, wenn man sich damit zufrieden gibt.

Man könnte statt der Flappen aber auch den AVS Detachable Chest Rig nehmen.

Der kann über die Rüstung gelegt und integriert werden.

Hier die ganze Rückseite am Mann.

Natürlich mit Rettungsgriff.

Und den seitlichen Reißverschlüssen für die Montage der Rückenpanele.

Hier sieht man den AVS 1000 Rucksack – HIER in der SPARTANAT Review – bzw. ein Panel montiert. Die drei möglichen Panele findet ihr HIER.

FAZIT: Der AVS ist irgendwie der Super-Plattenträger, vor allem wenn es auch darum geht, mehr Ausrüstung mitzunehmen. Extrem adaptierbar und vielseitig ist er für jeden Einsatz tauglich. Wenn er zu schwer wird, wechselt man auf JPC 2.0 und kann Flappen und Rückepanele weiter verwenden. Ein großartiges System von Crye, die damit einmal mehr beweisen wie innovativ sie sind.

Das Crye Precision Adaptive Vest System (AVS)™ findet ihr direkt bei CP. Oder in Deutschland bei TACWRK.

CRYE PRECISION im Internet: www.cryeprecision.com