Zur Zeit, hat an den Eindruck, sind ziemlich viele urbane Prepper unterwegs. Das Corona Virus inspiriert viele, die sich sonst mit der Thematik Selbst- und Katastrophenschutz auseinandersetzen, zur Vorsorge. Wenn wir in den Supermarkt schauen, beruht die vor allem im Einkauf von Nudeln und Mineralwasser. Wer es etwas komplexer haben will – und wir meinen damit nicht Desinfektionsmittel vom Grossisten – bereitet sich rechtzeitig auf mögliche Widernisse vor.

Das Wort „Prepper“ hat in letzter Zeit einen schlechten Klang gekriegt, aber eigentlich ist es eben nichts anderes als Selbst- und Katastrophenschutz, der Prepper antreibt. Vorsorge für den Fall, dass etwas eintritt, das unsere zivilisatorische Sicherheit in der Stadt stört, was leichter geht als man denkt. Man muss nur an einen Stromausfall denken – HIER geht es zur SPARTANAT Artikelserie zum Thema „Blackout“. Was wäre da das Nötigste, was man zu Hause haben sollte. „Urban Prepper“ führt als Buch sehr vielfältig in das Thema ein und bleibt immer nah an den Grundlagen.

Zum Beispiel, dass man vorbereitete Ausrüstungsets hat, die man mit sich führt oder auch im Auto immer dabei hat. Natürlich, das alltäglichste Survivalkit ist die Kreditkarte. Aber was, wenn die einmal nicht mehr funktioniert. Schon mal ein Winter-Survivalkit für das Auto überlegt? Schaut mal HIER auf SPARTANAT. 

Komplexer wird die Lage, wenn man sich auf bestimmte Krisenszenarien vorbereitet. Auch hier bietet das Buch vorgefertigte Checklisten, die beim Nachdenken und Vorbereiten helfen.

Nicht immer will man alles im Haus haben. Das Erddepot hilft Gegenstände sicher aufbewahren. Und wenn es vergessen wird, überrascht es irgendwann einmal vielleicht glückliche Archäologen. HIER haben wir auf SPARTANAT Tipps zum Erddepot. 

Selbstschutz fängt an der Haustüre und in der Wohnung an. „Urban Prepper“ gibt hier nützliche Tipps, wie man das Eindringen unlieber Besucher verhindern oder zumindest schwerst behindern kann.

Und immer wieder sehr nützliche Tipps, die in Checklisten gegliedert sind. Die haben den Vorteil, dass da schon wer vorgedacht hat und dass man die leicht an persönliche Bedürfnisse adaptieren kann.

Wir geben Euch hier das gesamte Inhaltsverzeichnis wieder …

… das sehr umfangreich ist, auch wenn das Buch …

… nur knapp unter 200 Seiten hat. Ob man es bis hin zur autonomen Nahrungsproduktion schafft, ist so eine Frage. Aber es ist interessant die Informationen dazu zu haben und sich damit auseinandersetzen zu können.

Und hier auch noch der Klappentext.

FAZIT: Ein spezielles Buch über Kriesenvorbereitung mit vielen Informationen. Wir finden: es lohnt sich damit und mit dem Thema Zivilschutz auseinanderzusetzen und sich so sicherer zu fühlen. Hier geht es nicht die nie kommende Zombiapokalypse, sondern um reale Krisen, auf die man sich ohne Paranoia vorbereiten kann.

Urban Prepper: Krisen überleben in der Stadt“ von Walter Dold, Pietsch Verlag, Stuttgart 2017, 190 Seiten, Euro 24,90