Wer GermanGunWorks kennt der weiß, dass bei dem Waffentuner gerne die Umbauten anders angegangen werden, als man es von der Masse her kennt. Natürlich liegt die Mehrzahl der Umbauten der Schwaben im klassischen Bereich, jedoch stechen Einzelne auch daraus hervor. So wie in diesem Fall das Projekt „Widder“.

Vermutlich handelt es sich bei dem Projekt um die erste Großkaliberschusswaffe deren Oberfläche nicht graviert oder gefräst, sondern mit modernsten Materialien modelliert wurde. Für viele mag diese neue Methode erst einmal befremdlich wirken und optisch sicherlich etwas polarisieren, doch das Know-How dahinter hat es, wie wir später noch feststellen, in sich.

Die Projektpartner

Dieses Projekt wurde von Unique Alpine, Spuhr, Cerakote, GnClay, PBN Coatings, Sierra Weapon Coating, Harris sowie GermanGunWorks realisiert. Allesamt bekannte Namen von Größen ihrer Branche und Spezialisten in ihrem Metier. Jeder davon konnte seine Stärken bei dem Projekt zum Tragen bringen.

Die Grundlage – JPR-1 Nordland Scout

Die Grundwaffe JPR-1 Nordland Scout des Erdinger Unternehmens Unique Alpine AG ist ein Hybrid aus einer Waffe für die dienstliche, als auch für die jagdliche/sportliche Verwendung. An sich bringt die Waffe bereits sehr gute Eigenschaften mit sich. Lediglich 91cm Gesamtlänge (ohne Schalldämpfer) mit einer Lauflänge von 16,5“ (419mm), ein verstellbarer Druckpunktabzug (900-2500g / Vorzugsweg / Triggerstop / Rastüberschnitt) sowie ein äußerst ergonomischer Schaft von GRS in Verbindung mit hoher Präzision und genügend Picatinnylänge (STANAG 4694) für Sonderzubehör.

Die Waffe ist handlich, führig und ausgestattet mit einem schweren Matchlauf sowie 5/8-24 UNEF Mündungsgewinde. Wie hier im Kaliber .308 Win handelt es sich um ein zuverlässiges Präzisionswerkzeug für den Dienst als auch für die Jagd oder dem sportlichen Schießen. All dies bei einem Grundpreis von 2298,- €.

Dabei ist die JPR-1 sehr munitionsverträglich, was ebenfalls große Vorteile bringt. Mit der 1 MOA Präzisionsgarantie wird dabei jede Waffe mit einem Schussbildbeleg ausgeliefert. Insgeheim geht der Hersteller aber weiter, denn selbst wenn eine Waffe bei einem ½ MOA Abweichung liegt, geht man bereits auf Fehlersuche! Beste Ergebnisse wurden hierbei mit der 165grn Hornady SST, RWS Hit und Target Elite Plus erzielt.

Diese Präzision kommt nicht von ungefähr, denn Unique Alpine fertigt die Waffe nach Behördenstandards, da auch diese Modelle regulär von z.B. Polizeieinheiten genutzt werden. Erhältlich ist sie offiziell in den Kalibern .243 Win, 6,5CM, 6,5×47 Lapua sowie .308 Win. Zwei weitere Kaliber sollen überdies bestellbar sein – 6mm Creedmore und 450 Bushmaster.



Wir begrüßen dabei, dass das System an sich sehr Mauser lastig ist. Möchte man einen guten Jagd- und Dienstrepetierer entwickeln kommt man an den Idealen des Mauser-Systems nicht vorbei. Somit ist der Abzug gegen andere Mauser 98er Abzüge austauschbar, was wir jedoch nicht empfehlen, da bereits ein hervorragender Abzug verbaut wurde. Der Schlagbolzen hat eine Schlagbolzensicherung sowie es sich um einen Drei-Warzenverschluss handelt.



Der Verschluss wurde dabei so konstruiert, dass er anhand des Primärauszugs mit einem Verschlussabstand von 0mm funktioniert. Er öffnet 7/10 vor und schließt 7/10 vor, was Hülsenklemmern sehr stark entgegenwirkt und sauberstes Repetieren ermöglicht. Der Verschluss bzw. seine Funktion trägt damit wesentlich zur hohen Präzision der Waffe bei.



Der Ausstoßer ist im Gehäuse fest verbaut und hat ebenfalls eine tolle Eigenschaft. Repetiert man schnell, so wirft er die Hülsen entsprechend stark aus. Repetiert man jedoch langsam, so übergibt er einem die Hülse regelrecht ab dem Auswurffenster.

Auch in allen anderen Bereichen ließ man sich nicht lumpen. Der Lauf ist gasnitriert, der Systemkasten, Verschluß, Schlagbolzen und die Schlagbolzenfahne ist DLC-beschichtet. Auch hier ein Maximum an Verarbeitungsqualität, welche auch Notlaufeigenschaften mit sich bringen – sollte es einmal an Öl mangeln. Selbstverständlich achtete GGW bei der Umlackierung darauf die DLC Beschichtung nicht zu entfernen, weshalb die Waffe nun sogar einen Zweifachschutz aufweist. Die Magazine sind AICS kompatibel und passen somit auch in jede Tikka CTR/UPR etc..

Der JSD-1 Jagdschalldämpfer ist ebenfalls aus dem Hause Unique Alpine und äußerst robust und langlebig. Mit einem äußeren Edelstahlgehäuse und Titaninnereien leistet dieser eine Dämpfwirkung um ca. 25dB.

Das Gesamtsystem JPR-1 ist etwas besonderes, was man ohne dieses Hintergrundwissen vielleicht nicht auf den ersten Blick gleich sieht. Ihr Geld ist die JPR-1 dadurch allemal wert – eine perfekte Basis für das Projekt.

Die Zielsetzung

Die Waffe sollte, abgesehen von der Umlackierung, Lasergravuren und Modellierung in einem finanziell erträglichen Rahmen bleiben. Aus diesem Grund setzte GGW auf alt Bewährtes wie die Verwendung eines Harris S-BRM Zweibeins, einer jagdlichen Spuhr Montage und einem 1-4x Drückjagdglas von Burris. Insgesamt alles Komponenten, welche ihren Job hervorragend erfüllen ohne dabei in preislich zu hohe Sphären abzudriften. Kurzum, im Gegensatz zu vielen anderen Projekten des Tuners zuvor, kann man sich diese Waffe auch mit einem normalen Verdienst leisten.

Die Spuhr Montage (SCP-3022) ist aus der Hunting Serie des Schwedischen Herstellers und wurde anhand des für das Glas in Kombination zur Waffe gewählten Augenabstands bewusst als Cantilever (versetze Blockmontage) gewählt. Je nach Kopfhaltung des Schützen würde eine reguläre Montage sonst teilweise auf die Picatinnyschiene des Handschutzes gesetzt werden müssen, was es zu verhindern gilt. Mit dieser Wahl hält man sich sämtliche Optionen offen und bietet ein Maximum an Flexibilität. Die vorhandene ISMS Schnittstelle auf dem vorderen Ring könnte für den Anbau eines kleinen Rotpunktvisiers genutzt werden.

Dass GermanGunWorks anhand seiner langjährigen Kooperation mit Spuhr nicht nur bei den Projekten ein gutes Bild abgibt, weiß man zumindest in Deutschland, wenn man nach den besten Preisen für Spuhr Montagen sucht und im GermanGunWorks Shop vorbei schaut.



Bei dem Harris Zweibein (S-BRM) schaut es da nicht anders aus. Klar gibt es zwischenzeitlich modernere und „schickere“ Lösungen, aber die US amerikanischen Zweibeine mit Kultstatus sind nach wie vor die zuverlässigsten und robustesten Systeme auf dem Markt. Besorgt man sich also ein Original und nicht eine der vielen Kopien des Zweibeins, hat man sich ein Zweibein für die Ewigkeit geleistet.

Die Lackierung

Auch dieses mal war wieder PBN Coatings mit im Boot, welche der Generalimporteur für Cerakote in Deutschland sind. Seit Jahren setzt man bei GGW auf diese Kooperation, denn Cerakote Lack hat bis heute noch keine ernstzunehmende Konkurrenz was Qualität, Eigenschaften und Handhabung angeht.

Ausgewählt wurden die Farben 213 Battleship Grey sowie 214 Bull Shark Grey aus der H- Serie des Herstellers. Bei der H-Serie handelt es sich um Zweikomponentenlack, der nach dem Auflackieren im Ofen eingebrannt wird.

Mit langjähriger Erfahrung in der Handhabung der Lacke muss gesagt sein, dass Cerakote nicht von jedermann lackiert werden kann. Ein richtiges Vorgehen in Bereichen der Oberflächenbehandlung, Entfettung, Lackierung sowie Aushärtung sind dabei entscheidend um ein perfektes Ergebnis zu erhalten und alle positiven Eigenschaften des Keramiklacks zum Tragen zu bringen.


Es richtig zu machen, bedeutete auch bei diesem Projekt, dass GGW die Waffe komplett zerlegte und sämtliche Teile mit Edelkorund in der richtigen Korngröße strahlte. Danach wurden Fettreste chemisch und thermisch entfernt um einen optimalen Haftgrund zu bieten.

Mit Sierra Weapon Coatings hat man einen zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Partner gefunden, welcher die Grundlackierung an der Waffe auftrug. Spezialisiert auf Waffenbeschichtung erbrachte das kleine Fränkische Unternehmen in Bezug auf Lackier- und Oberflächenqualität des Cerakote Lacks eine fantastische Arbeit.

Es klingt nach nicht viel, aber ein mit Gas befülltes Zielfernrohr mit der H-Serie lackieren (die ofentrocknend ist) stellt schon eine Leistung dar. Wählt man eine zu hohe Temperatur des Ofens hat man darin Effekte, die man lieber nicht möchte (ein ZF das zerspringt), wählt man eine zu niedrige Temperatur härtet der Lack nicht ordentlich aus und hat schlechtere Eigenschaften. Sierra Weapon Coating weiß also genau wie man es richtig macht.



GnClay Modellierung

Kommen wir nun aber zu etwas völlig Neuem – Die 3D Modellierung des Widders!

Seit Jahrtausenden verziert der Mensch seine Waffen. Im Bereich von Schusswaffen und Messern gab es traditionsbedingt bisher meist nur die Möglichkeit Verzierungen oder Oberflächen über Gravieren oder Umlackieren zu bewerkstelligen. Eine Formänderung war somit bisher nur über die Wegnahme von Material durch Gravieren oder Fräsen möglich. Dies kann in Deutschland nur von dazu befähigten Personen (z.B. Büchsenmacher) vorgenommen werden, ist sehr aufwändig und erfordert bei Schusswaffen meist einen Neubeschuss. Überdies sind den Möglichkeiten bei der klassischen Waffenbearbeitung erhebliche Grenzen bei der Formgebung gesetzt. Diese Lücke schließt nun GnClay indem es jedermann ein Aufmodellieren von Formen und Strukturen ermöglicht.

GnClay oder auch (gespr. Gun Clay) ist eine speziell für die Anwendung an Schusswaffen entwickelte Zwei-Komponenten Modelliermasse. Die Eigenschaften der Masse ermöglichen es auf diversen Teilen des Gewehrs unterschiedlichste Strukturen zu modellieren und somit entweder für eine permanente Verzierung oder auch Tarnung der Waffe zu sorgen. Hierbei sind den handwerklichen Fähigkeiten des Gestalters kaum Grenzen gesetzt, denn GnClay lässt sich hervorragend und vor allem formstabil und detailreich verarbeiten.

Momentan ist das von GermanGunWorks entwickelte GnClay noch nicht reif für den Zivilmarkt, denn die Verarbeitung ist aktuell noch zu komplex und es fehlen für die Massenfertigung und den damit verbundenen Aufwand auch noch entsprechend Investoren mit dem dafür nötigen Kapital. Schauen wir aber mal, was die Zukunft bringt.

Wer also selbst an derartigen Arbeiten an seiner Waffe Interesse hat, kommt aktuell nicht umhin die Arbeiten direkt bei GermanGunWorks verrichten zu lassen.

Zivile Nutzung:

Eine brandneue Entwicklung wie GnClay wird anfänglich wie viele Neuerungen im Waffenbereich etwas polarisieren. Waffen hatten früher nahezu ausschließlich Holzschäfte und als Kunststoffschäfte in den 1960ern aufkamen, betrachtete man dies zuerst skeptisch. Ebenfalls hatten Waffen immer schwarz oder silber zu sein. Dann kamen die ersten auf Waffen spezialisierte Farblacke vor wenigen Jahren auf den Markt und heute sind Waffen mit unterschiedlichsten Farben, Mustern und Lackierungen kein ungewohnter Anblick mehr. Mit GnClay geht man nur den folgerichtigen Schritt die bisher auflackierten Formen von 2D in das 3-Dimensionale zu holen. Die Modelliermasse ermöglicht es auf der einen Seite optisch ansprechende Formgebungen und Oberflächen zu realisieren sowie auf der anderen Seite auch z.B. Wangenauflagen oder Griffe optimal und ergonomisch auf sich selbst anzupassen. Der Phantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.

Dienstliche Nutzung:

Schon in den späten 1990ern experimentierten Einheiten wie die US Navy SEALs mit 3D Oberflächen auf ihren Helmen und Waffen um Konturen und Nachtsicht-Rückstrahlwerte zu verbessern. Heraus kamen dabei Helme und Waffen, die mit Acryl-/Slikonlinien aus der Kartuschenpresse auf die Waffe gebracht und überlackiert wurden. Die Möglichkeiten waren sehr begrenzt und nicht optimal. GnClay hingegen ist leicht, robust, formbar und kann so ausgebildet werden, dass die Konturen erheblich gebrochen werden. Überdies ist es überlackierbar und kann so durch z.B. Cerakote Keramiklack auch den Nachtsichtrückstrahlwert erheblich optimieren. Im Bereich des Scharfschützenwesens sind mit dem Produkt z.B. Snipern Möglichkeiten gegeben die Waffe dauerhaft mit weniger auffälligen Konturen auszubilden. Hierbei ist es egal, ob es sich um realistische Nachbildungen von Oberflächen (z.B. Baumrinde, Steine, Blätter etc.) handelt oder um Phantasiegebilde – dem Formbaren sind kaum Grenzen gesetzt. Die Vorteile von GnClay beschränken sich hierbei nicht nur auf Waffen, sondern können auf sämtlichen “harten” Gegenständen übertragen werden. Darunter fallen Modellierungen zur Konturbrechung auf Helmen, Spotting Scopes, Tripods, Lasermarkern, Entfernungsmessern usw..

Eigenschaften:

Die Modelliermasse zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • Zweikomponenten Modelliermasse mit einfachem 50/50 Mischverhältnis
  • Selbst aushärtend (lufttrocknend)
  • Formstabil (zerfließt nicht)
  • Sehr hart nach Aushärtung
  • Sehr detailreiche Modellierung möglich (Konsistenz von guter Form-Knetmasse bei der Verarbeitung)
  • Kein Schrumpfen oder Rissbildung beim Aushärten
  • Wasserfest nach Aushärtung
  • Hitzebeständig bis 200°C / nicht brennbar
  • Kältebeständig bis -30°C
  • Schock-Resistent
  • Geht starke Haftverbindung ein / Klebt sich fest auf sich selbst, Metall, Keramik, Holz, Stein, Kunststoff, Fiberglas
  • Je nach Verarbeitungs- und Außentemperatur nach Vermengung bis zu 3 Stunden modellierbar.
  • Aushärtung binnen 24 Stunden
  • Grundmasse kann eingefärbt werden
  • Grundmassen unterschiedlicher Farben können vermischt werden
  • Kann zum Abformen von diversen Untergründen genutzt werden
  • Verfügbar in den Farben: Weiß, Schwarz, Grau, Grün, Braun
  • Kunstharzbasis
  • Kann nach dem Aushärten problemlos mit z.B. Cerakote, Duracoat oder auch Modellbaufarben (Acryl oder Enamel) lackiert werden.
  • Waffenrechtlich unbedenklich, da selbst an wesentlichen Teilen wie z.B. dem Gehäuse keine Spanabhebende-Tätigkeit stattfinden und somit kein Neubeschuss notwendig wird.

Die Widder Modellierung

Unique Alpine… Alpen… Felsen und Widder… das Motto für die Waffe war schnell gefunden. Nach vielen Monaten Entwicklung und Tests von GnClay stellte sich auch nicht mehr die Frage ob die Modelliermasse es leisten könnte Felselemente auf der Waffe darzustellen. Viel mehr musste man schauen ob das nachmodellierte Alpenmassiv auch ergonomisch mit einer Schusswaffe vereinbar ist. Klar ist, dass die Funktionalität einer Waffe nie durch irgendetwas herabgesetzt oder beeinträchtigt werden darf.

Bei der Modellierung achtete man somit auf ein hohes Maß an Ergonomie und positive Haptik. Auch wenn man es auf den ersten Blick kaum glauben mag, die Waffe liegt hervorragend und sehr griffig in der Hand – selbst bei längerer Anwendung stört nichts. Erzielt wurde dies, indem man die modellierten Felselemente so aufbaute, dass erhabene Elemente zwischen z.B. den Fingern aufmodelliert wurden, während man für die Auflageflächen die Modelliermasse absenkte. So schmiegt sich das Gesamtgebilde an die Führ- als auch Schusshand perfekt an.

Da die GGW aus dem Bereich des Film- und Museumsmodellbau Ihre Wurzeln gründet wurden viel Fachwissen und Tricks bei der Gestaltung angewendet. Grundstrukturen in die noch formbare Modelliermasse mit zerknitterter Aluminiumfolie und grobkörnigem Schleifpapier eingebracht, mit Zahnarztwerkzeug Steinabplatzer und Strukturrisse modelliert usw..

Auch die Lackierung ist eine Kunst, die es nicht zu unterschätzen gilt. Ganze acht Farbschichten wurden mit verschiedenen Techniken wie airbrushen, schwammtupfen, pinseln, washen und trockenpinseln angewandt, um ein realistisches Ergebnis zu erzielen. Wir denken das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Laut GGW nahm die Modellierung mit Lackierung insgesamt 10 Stunde in Anspruch und man verbrauchte ca. 300g an der neuartigen GnClay Modelliermasse. Möchte man somit selbst seine eigene Waffe derart überarbeiten lassen, wäre es zwar sicherlich nicht kostengünstig, aber noch in einem erreichbaren Rahmen um dann ein wahrhaftes Unikat einer völlig neuen Machart zu besitzen.

Lasergravuren

Abgerundet wurde das Projekt überdies mit kleinen Details, welche GGW in das Projekt einarbeitete. Darunter fällt z.B. eine lasergravierte Platte auf der rechten Schaftseite, welche das Widder Logo zeigt, die Lasergravur des Logos in das Systemgehäuse oder den Firmenlogos in die Picatinnyverlängerung des Handschutzes. Das Zielfernrohr ziert auf 12 Uhr ein kleines gelasertes Edelweiß, welches in die Modellierung aufgenommen wurde und so den Bezug zu den Alpen noch stärker ausbaut.

Fazit

Was ist der Widder also? Ein Versuchsträger? Eine Zierwaffe? Eine neue Möglichkeit der Tarnung von Dienstwaffen?

Irgendwie trifft alles auf diese neue Art der Waffenbearbeitung zu und bietet ein völlig neues Spektrum an Möglichkeiten, die erst noch ausgelotet werden müssen. Gleichzeitig ist hierbei wohl unstrittig, dass die Grundlage, nämlich das JPR-1 Nordland Scout von Unique Alpine und die verwendeten Bestandteile an sich schon eine hervorragende Waffe ergeben.

Insgesamt also ein Projekt, das sicherlich von der Norm abweicht und die Tristesse des irgendwo „Immer Gleichen“ deutlich aufbricht! Mehr davon!

GermanGunWorks im Internet

Diesem Widder gibt es nur digital: statt Felsen in arider Coyote-Tarnung. Geht auch gut auf …