In der Dämmerung sieht man im Wald bereits sehr schlecht, da wäre etwas Nachtsichttechnik ganz brauchbar. Zum Glück hat da IEA Mil-Optics da was für euch. Der kompakte und nur 280 g leichte Restlichtverstärker NT 940 (MINI-14) wie auch das NT 920 (PVS 14) lassen sich sowohl als Beobachtungs- als auch als Nachsatzgerät für Tagoptiken verwenden. Eine Korrektur der Treffpunktlage ist garantiert nicht erforderlich.

Das NT 940 kann als Nachsatzgerät hinter allen handelsüblichen Zielfernrohren genutzt werden. Hierzu steht ein Festadapter oder alternativ ein Gummiadapter zur Verfügung. Die Montage dauert nur 2 Sekunden und das Gerät ist sofort einsatzbereit. Das hat den großen Vorteil das ein NT940 mit nur einem Adapter im Wechsel auf verschiedenen Zielfernrohren montiert werden kann. Auch das mehrfache Abnehmen und Aufsetzen auf unterschiedlichen Zielfernrohren und Waffen ist ohne Treffpunktverlagerung möglich. Ein Kontrollschuss oder gar Einschießen ist nicht nötig.

Mit dieser Lösung kann Schwarzwild auch auf weite und sehr weite Distanz bejagt werden ohne eine systembedingte Treffpunktverlagerung befürchten zu müssen. Dabei kann der variable Vergrößerungsbereich des Zielfernrohres voll genutzt werden. Falls das Bild zu Dunkel ist, müsst ihr einen zusätzlichen Laseraufheller im Infrarotbereich verwenden.

Durch die okularseitige Montage (Nachsatz) des NT940 sind keine Veränderungen an der Waffe notwendig und die Schärfe kann bequem im Anschlag eingestellt werden. Zu dem entsteht anders als bei Vorsatzgeräten keine vergrößerte Hebelwirkung am Zielfernrohrobjektiv und eventuelle Schäden an der Tagoptik, der Montage oder der Waffe sind garantiert ausgeschlossen. Der veränderte Augenabstand kann bei Bedarf leicht durch eine Schaftkappe ausgeglichen werden.

Das NT 940 kann auch ohne Genehmigung (bei fest montierten Nach- und Vorsatzgeräten erforderlich) zum Jagen verwendet werden, indem z. B.  ein nachtsichttaugliches Rotpunktvisier (z. B. Eotech) in Verbindung mit einem Kopftragegestell eingesetzt wird. Damit sind Nachtsichtgerät und Waffe nicht fest miteinander verbunden und es wird keine Genehmigung benötigt. Somit ist ein völlig natürliches Schießen auf kurze/mittlere Entfernungen, mit wesentlich größerem Sehfeld, ebenfalls ohne Treffpunktverlagerungen möglich.

Das Gehäuse entspricht behördlichem Mil-Spec Standard und ist aufgrund seiner Qualität ein stark verbreitetes Gerät bei Behörden und Armeen – insbesondere bei der deutschen Polizei und deren Spezialeinheiten. Das NT940 ist bis zu 20 m gegen dauerhaftes Untertauchen wasserdicht und aus hochfestem und dennoch sehr leichten glasfaserverstärkten Kunststoff gefertigt und entspricht somit den heutigen Standards. Hier wird keine “Kompromisslösung” geboten, sondern eine professionelle Lösung für den anspruchsvollen Jäger.

Die im Artikel genannten Möglichkeiten beziehen sich auf deutsches Recht. In Österreich ist die Rechtslage für die Verwendung von Nachtsichtgeräten bei der Jagd je nach Bundesland anders.

IEA Mil-Optics im Internet: www.mil-optics.de