Frage an die Kinder, Jugendlichen: „OK, wer hilft dir?“ Nach einigen Minuten ist bis dato die Antwort immer von den Kindern, Jugendlichen gekommen: „Ich helfe mir selbst!” (ICH RETTE MICH) Das heißt, dass jedes Kind ab dem 6 Lebensjahr für seine eigene Sicherheit selbst verantwortlich ist! Bei x gibt es spezielle Tipps und Tricks für die Altersgruppen 6- 10 und 11- 14 jährigen.

Eine Meinung einer Volksschul-Grundschuldirektorin einer Schule im Süden Österreichs, in der einer meiner Selbstbehauptungskurse stattfand: „Hauptbestandteil ist die aktive Wahrnehmung von Gefahren am Schulweg. Lernen mit Nachhaltigkeit ist ein großes Ziel des Kurses. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit in einem Selbstbehauptungskurs herauszufinden, wann und ob sie sich mit einer fremden Person einlassen dürfen bzw. wie weit sie an diese herangehen können, ohne in Gefahr zu geraten. Das Team um Markus Schimpl versuchte im Kurs mit Tricks, die Kinder in ein Auto zu locken, was nach mehrmaligen Übungsdurchgängen bei keinem Schulkind mehr gelang. Den Kindern wurde direkt auf der Straße gezeigt, was zu tun ist, wenn sie von einer fremden Person am Schulweg verfolgt werden. Ein Nebeneffekt des Kurses ist auch die Verkehrserziehung unter emotionaler Belastung, vor allem das sichere Überqueren der Straße nach erforderlichem Links- und Rechtsschauen oder die Entscheidung fürs Weglaufen, wenn die Zeit nicht mehr reicht, um die Straße sicher zu überqueren. Nach Abschluss des Kurses fühlten sich die Schülerinnen und Schüler sicherer, weil sie gelernt hatten zu differenzieren, wann es für sie gefährlich ist und wann nicht. Darüber hinaus wissen sie nun Bescheid, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten und somit selbst für ihre eigene Sicherheit sorgen können.“

Kinder lernen in den Kursen von ICH RETTE MICH solche Gefahrensituationen zu vermeiden.

Mittlerweile hat eine fünfstellige Anzahl an Schüler/Innen diese Kurse besucht. Praktische Umsetzung: Der Selbstbehauptungskurs teilt sich in einen theoretischen Teil im Turnsaal und in zwei praktische Teile auf der Straße zu je zwei Unterrichtseinheiten. Als Idealvariante hat sich bewährt, im ersten Schulhalbjahr eine Theorie- und einige Tage später eine Praxiseinheit sowie im zweiten Schulhalbjahr eine weitere Praxiseinheit zur Auffrischung zu besuchen. Dadurch wird ein sechzig- bis siebzigprozentiger Schutz über das ganze Schuljahr gewährleistet.

Abwehr von möglichen Angriffen am Stand

Eine Selbstverteidigungstechnik ist dann gut, wenn sie funktioniert, egal wie auch immer sie aussieht. Techniken sollten eine Wahrscheinlichkeit der Funktionalität von über 90% besitzen. Die hier beschriebenen Techniken haben nicht das Ziel, jemanden kampfunfähig zu machen, sondern dienen nur dazu, sich gegen Angriffe am Stand zu lösen oder den Angreifer abzulenken, um die nötigen 1–2 Sekunden für die Flucht zu gewinnen.

Abstand heißt Sicherheit. ICH RETTE MICH zeigt, wie Selbstschutz funktioniert.

Weitere Techniken, die im Buch behandelt werden:

Abwehr von möglichen Angriffen am Stand, Abwehr gegen Tritte von vorne, Abwehr gegen Würgen von vorne, Abwehrtechnik gegen Umklammerung von hinten mit und ohne Einschluss der Arme, Abwehrtechnik gegen Angreifer, die versuchen an den Haaren zu reißen, Abwehrtechnik gegen die Umklammerung des Kopfes / Schwitzkasten, die Abwehrtechnik Kettenfaust, Kniestoß als Abwehrtechnik, Stopp-Tritt als Abwehrtechnik, Einsatz von Hilfsmitteln allgemein, Einsatz von Pfefferspray, Selbstverteidigung mit Waffen, Selbstverteidigung gegen Waffen, Messerabwehr, …

Weitere Infos im Buch ICH RETTE MICH!

HIER geht es zum ersten Teil: ICH RETTE MICH – Anleitung zum Selbstschutz 

HIER geht es zum zweiten Teil: ICH RETTE MICH – Anleitung zum Selbstschutz 

Ich rette mich – Tipps und Tricks zur Selbstverteidigung, Selbstbehauptung und Prävention für alle vom 6. bis zum 99. Lebensjahr“ von Markus Schimpl, Graz 2016, closeprotection.at, 208 Seiten, Euro 20 (Taschenbuch), Kindle 14,99

CLOSE PROTECTION im Internet: www.ichrettemich.com