Die Bundeswehr erhält neue Leichtgewichtstorpedos „Mk54“ für die Seefernaufklärer P-8A Poseidon. Die Beschaffung findet auf Regierungsebene zwischen der deutschen Bundesregierung sowie der US-Administration im Foreign Military Sales-Verfahren (FMS) statt.

Der Kauf der Torpedos wird aus dem Sondervermögen finanziert und im Rahmen der beschlossenen Einführung des neuen Seefernaufklärers P-8A Poseidon beschafft, deren Hauptaufgabe in der Bekämpfung von Ubooten in flachen Gewässern liegt. Außerdem sind die Torpedos bereits auf das Flugzeug abgestimmt und somit voll integriert.

Angetrieben durch einen Verbrennungsmotor verfolgen und klassifizieren die rund 2,70 m langen und 276 kg schweren Torpedos mögliche Ziele unter Wasser. Im Falle einer Bekämpfung explodiert der mit Sprengstoff gefüllte Gefechtskopf beim Aufprall und zerstört so das gegnerische Ziel.