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„Ermine“ klingt zunächst gemütlich, auf Deutsch wäre es "Hermine". Aber das ist wahrscheinlich nicht die Bedeutung. „Ermine“ ist RHEINMETALLs neue leichte Hybridfahrzeugfamilie für moderne Streitkräfte. Es bezieht sich auf das Hermelin (Mustela erminea), auch bekannt als Mauswiesel oder Stoat, eine fleischfressende Art aus der Marderfamilie. Ermine kombiniert voll-elektrischen taktischen Transport mit einer mobilen Energiequelle (Microgrid) und ist für autonome Einsätze vorbereitet. Die modulare Familie umfasst derzeit ein unbemanntes Bodenfahrzeug, ein Side-by-Side-Buggy und ein Quad. Die Hybridtechnologie ermöglicht eine Nutzlast von bis zu einer Tonne, eine Reichweite von über 1.000 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Bis zu vier Ermine-Fahrzeuge können von Transport-Hubschraubern wie der CH-47 oder CH-53 transportiert werden. Die Fahrzeuge sind für verschiedene Missionen wie Aufklärung und Kommunikation, Panzerabwehr, Waffenträger, MedEvac oder Stromerzeuger konfigurierbar. Die hohe Mobilität und geräuschlose Fahrt in fast jedem Gelände machen die Fahrzeuge vielseitig einsetzbar. Die Ermine-Familie kann den operationellen Wert der Streitkräfte erheblich steigern und dazu beitragen, ESG-Ziele zu erreichen. Die Technologie wurde in den Niederlanden von der Tochtergesellschaft REEQ entwickelt und wird dort hergestellt. Mit der Übernahme von REEQ kann Rheinmetall den niederländischen und europäischen Markt für taktische Mobilität bedienen. Die Kombination aus industrieller Stärke und Innovationskraft macht die Entwicklung und Serienproduktion der Fahrzeuge in den Niederlanden möglich.
„Ermine“ klingt zuerst einmal gemütlich, wenn man den Namen ins Deutsch übersetzt wäre es „Hermine“. Das soll es wohl nicht sein. „Ermine“ ist RHEINMETALLs neue leichte Hybridfahrzeugfamilie für moderne Streitkräfte. Bei den Tieren wird man mit diesem Namen auch fündig. „Ermine“ meint also das flinke Hermelin (Mustela erminea), auch Großes Wiesel oder Kurzschwanzwiesel genannt, das ist passenderweise eine Raubtierart aus der Familie der Marder.
Ermine ist Teil einer neuen Mobilitätsgeneration, die vollelektrischen taktischen Transport mit einer mobilen Energiequelle (Microgrid) kombiniert und auch für autonome Einsätze vorbereitet ist.

Die modulare Ermine-Familie besteht derzeit aus einem Unmanned Ground Vehicle (UGV), einem Side-by-Side-Buggy und einem Quad. Verschiedene 4×4 und 6×6 Varianten sind bereits verfügbar. Alle Fahrzeuge basieren auf dem gleichen dieselelektrischen Hybrid-Antriebsstrang und der gleichen Basisplattform. Dies verleiht dem Ermine maximale Modularität und unübertroffene Agilität. Die Hybridtechnologie ermöglicht je nach Fahrzeugkonfiguration eine Nutzlast von bis zu einer Tonne, eine Reichweite von über 1.000 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Bis zu vier Ermine-Fahrzeuge können mit Transporthubschraubern wie dem CH-47 oder CH-53 transportiert werden.
Die Ermine-Fahrzeuge können für verschiedene Missionen wie Aufklärung und Kommunikation, Panzerabwehr, Waffenträger, MedEvac oder Stromerzeuger konfiguriert werden.

Die hybriden Hermeline zeichnen sich zudem durch eine hohe Mobilität in nahezu jedem Gelände aus und können dank ihres Elektroantriebs völlig geräuschlos gefahren werden. Die Fahrzeuge sind so einfach zu bedienen wie zivile Quads oder Buggys. Werden sie nicht zur taktischen Mobilität eingesetzt, können sie als mobile Stromquelle genutzt werden. Die Ermine-Familie kann somit den Einsatzwert von Streitkräften deutlich erhöhen und trägt auch zu den ESG-Zielen bei, da (lokal erzeugte) nachhaltige Energie im Akkupack gespeichert werden kann.

Die Ermine-Technologie wurde in den Niederlanden von dem Start-up-Unternehmen REEQ – seit März 2024 eine Tochtergesellschaft der Rheinmetall Defence Nederland B.V. – entwickelt und wird dort produziert. Mit der Übernahme von REEQ ist Rheinmetall in der Lage, den niederländischen und europäischen Markt im Bereich der leichten taktischen Mobilität, sowohl bemannt als auch unbemannt in Kombination mit einem Microgrid, mit kurzen Lieferzeiten zu bedienen. Dabei ergänzen sich die industrielle Stärke von Rheinmetall und die Innovationskraft eines Start-Ups. Innerhalb des Rheinmetall-Konzerns behält REEQ den Status eines Start-ups im Entwicklungsbereich. Die weitere Entwicklung und Serienproduktion der Fahrzeuge wird ebenfalls in den Niederlanden erfolgen.
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