Gebäude stürmen und Räume räumen mit Eliteeinheiten, das bietet Breach & Clear als Spiel. Seit kurzem spielt da auch das deutsche KSK mit, digital natürlich. Wir haben mit dem Produzenten Ben Strauss über das Spiel geredet, das es für Mobilplattformen (iOS und Android) und nun auch als Game für Laptops (Dose, Mac und Linux) gibt.

SPARTANAT: In Breach & Clear kann man tun, was ansonsten Elitesoldaten machen. Was ist an deren Job so spannend, dass man das als Spiel nachspielen muss?

Ben Strauss: Der militarische „lifestyle“ interessiert und auch fasziniert die Menschen seit sie gelernt haben einander zu bekämpfen. Noch aus Zeiten vor den alten Griechen gibt es Sagen, die davon berichten … Wir lesen noch immer Bücher, hören Musik mit entsprechenden Texten und schauen Filme über Menschen an, die sich ganz für andere Opfern. Es gibt einiges aus der Welt der Special Operations, das Menschen begeistert. Die Geheimhaltung, die Geheimnisse, all die Ausrüstung und Werkzeuge, die ihnen zur Verfügung stehen. Für die meisten ist das alles zusammen ziemlich „cool“ …

SPARTANAT: Was macht dieses Spiel so einzigartig im Vergleich zu anderen Spielen?
Ben Strauss: Breach & Clear nutzt Taktiken, Trainings und Abläufe (allerdings auf eine spielerische Art und Weise), wie sie in Direct Action und militärischen MOUT Szenarien angewendet werden. Wenn man mit den echten Leuten darüber redet, ist es spannend zu sehen, wie komplex es zum Beispiel ist, ein Gebäude zu räumen. Filme, Spiele und andere Formen medialer Vermittlung können dem gar nicht gerecht werden. Aber mit Breach & Clear kann sich jeder die Grundlagen davon anschauen. Wir haben in mehreren Berichten hintertragen gekriegt, dass bei den Echten mit Breach & Clear die Basics des „room clearing“ vermittelt wurden. Das macht uns doch ziemlich Stolz!
SPARTANAT: Man im Spiel zum Beispiel zwischen Navy SEALs oder deutschem KSK und anderen Einheiten wählen. Was macht das für einen Unterschied auf das Gameplay?
Ben Strauss: Anfangs haben wir gedacht, die Auswahl der Einheiten wird mehr eine Sache des persönlichen Geschmacks sein als dass es das Gameplay beeinflussen würde. Jede dieser Gruppen geht im wirklichen Leben mit Direct Action auf eine eigene Art um … uns ging es mehr um die Einheiten, die die Spieler bevorzugt haben wollen würden. Nachdem wir die ganzen Teams, die es gibt auf die jetzt im Spiel vorkommenden reduziert hatten, haben wir dann versucht ihre Leistungen unterscheidlich sein zu lassen, da sich die Mehrheit der Spieler einfach nicht um das unterscheidliche Erscheinungsbild der einzelnen Gruppen kümmert. Letztendlich sind die Unterscheide Kleinigkeiten, das aber von Spielanfang an. Man kann auf verschiedene Paramter setzen, so dass das am Ende schon was ausmacht.
SPARTANAT: Authentische Einheiten, echte Ausrüstung und Waffen? Kann man Krieg spielen ohne an den echten Krieg zu denken?
Ben Strauss: In dem Spiel kommt viel Ausrüstung vor, die aktuell bei Special Operations Einheiten verwendet wird. Wir sind da so heran gegangen, dass wir den Kerlen so gerecht wie möglich werden wollen. Sicher, die meisten Leute kümmert das nicht. Trotzdem ist das eine Qualität, die von Anfang an im Spiel sein sollte. Gleichzeitig sind wir limitiert mit dem, was Mobilgeräte packen. Aber wir tun, was wir können.
SPARTANAT: Was magst Du am meisten, wenn Du Dein eigenes Spiel spielst?
Ben Strauss: Ich persönlich? Ich liebe Ausstatten am meisten. Ich mags am meisten mein Team aufzustellen und sie so „badass“ wie möglich zu machen. Und dann natürlich den perfekten „Bruch“ vorzubereiten; das ist großartig, wenn das Team nach einem Flashbang reinstürmt und mehrere Feinde aushebt. Wenn man letztendlich mit der Kamera mitverfolgen kann, wie ein Plan perfekt aufgeht, ist das ein einzigartiges Gefühl.
Breach & Clear im Internet: http://www.breachandclear.com/
Breach & Clear auf Facebook: http://www.facebook.com/BreachAndClear
Gameplay Videos auf Youtube: https://www.youtube.com/user/breachclear